Aktivitäten zu einer neuen Geld- und Wirtschaftskultur

Am 1. Dezember gibt es in der Michaelschule in Freiburg ab 15 h ein Einführungsseminar und ab 19 h ein Einführungsvortrag. Siehe Text unten

4.Dez. 18 h, Konstanz. Treffen mit Uwe Burka und GWÖ- Mitgliedern des Bodenseeraums. Anmeldung bei  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Am 14./15.März 2020 findet im Schloss Hohenfels eine Informations- und Arbeitstagung statt: „Unsere Region, Wiege einer neuen Geld- und Wirtschaftskultur?" (Programm folgt später) https://schloss-hohenfels.de/

Weitere Vorträge, Arbeitskreise oder Einzelspräche auf Anfrage.  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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1.12.    Südbaden, Wiege einer neuen Geld- und Wirtschaftskultur?

Vortrag und Seminar:              Michael-Schule, Kartäuserstr. 55, Freiburg  


Sonntag, 1.12.19   Seminar 15 – 18 h und Vortrag 19 h. Beides mit Uwe Burka (Autor u. intern. Berater)
Unser maskulines Geld- und Wirtschaftssystem mit seinem unnatürlichen Wachstumszwang und seinen exzessiven Spekulationsmärkten dominiert und vernichtet langsam die femininen Bereiche des Lebens, wie Kulturentwicklung, kreative Bildung, Kunst, Gesundheit, soziale Sicherung, Natur-, Boden- und Klimaschutz.  Die Führenden in Politik und Wirtschaft versperren sich (noch) einer menschlichen Wirtschaftskultur. Die Zivilgesellschaft ist nun gefordert!
In Südbaden gibt es beste Voraussetzungen eine neue zukunftsfähige Geld- und Wirtschaftskultur exemplarisch aufzubauen. Es hat viele Bio- bzw. Demeter-Höfe und Gärtnereien, Bioläden, Tauschringe, ökologische kleine- und mittlere Unternehmen, Künstler, Heil- und Sozialtherapeutische Gemeinschaften, alternative und anthroposophische Vereine, Genossenschaften, Stiftungen, Seminare, Schulen, Kindergärten, EOS- Erlebnispädagogik, Studienkreise, Umweltgruppen, Ärzte, Therapeuten, Religionsgemeinschaften, Lebensgemeinschaften, Gradido, Regionalwert AG, GWÖ-Gruppen usw. Zusammen haben alle Akteure einen großen Einfluss im Kulturellen und im Wirtschaftlichen weit über die Region hinaus. Das Besondere hier liegt an zwei polar zueinanderstehenden Entwicklungsfeldern: a) der gesundenden Arbeit am Boden und b) der Schulung unserer Fähigkeiten, unseres Bewusstseins (Kultur)!
Das auf Wachstum aufgebaute Geld- und Wirtschaftssystem hat sich so verselbstständigt, dass die ganze Menschheit, auch wir, deren Zwängen nur noch, wie hypnotisiert, hinterherrennt. Wie beim Monopoly-Spiel kann dabei aber nur eine kleine Schicht gewinnen! Während China die Welt zunehmend wirtschaftlich mit der Übernahme immer neuer Logistik- und Handelszentren beherrscht, bauen auf der anderen Seite die USA ihre Macht auf Militär- und Cyberebene immer weiter aus. Zwischen den Fronten unterstützt Europa ganz naiv beide Seiten. Dabei hätte Europa die Aufgabe aus der „Mitte“ heraus ein neues nachhaltiges und menschenwürdiges System aufzubauen und den Rest der Welt damit zu inspirieren! Sollte diese Region dazu nicht den Anfang machen?
Vielerorts wurden im Kleinen durch verschiedene Tauschringe und Regionalwährungen sowie auf größerer Ebene z.B. durch die „WIR“ Währung in der Schweiz, dem Sardex-Verrechnungssystem auf Sardinien, der GLS-Bank, der GWÖBewegung usw. viele Erfahrungen, auch mit Kreditkarten und Gemeinden gesammelt. Zu einem systemerneuernden Durchbruch kam es bis jetzt allerdings nicht. Entweder wurde zu klein und nicht systemändernd gedacht, zu wenig die Öffentlichkeit einbezogen, Landwirte und Kulturinitiativen vernachlässigt, zu materialistisch oder mit zu viel Idealismus gearbeitet. Zudem haben sich die meisten Systeme, wegen der scheinbaren Einfachheit, an die offizielle Währung gekettet. Diese vielen Erfahrungen, gekoppelt mit eigenen und weiteren Ideen, sowie einer bewussten Bevölkerung, bieten die idealen Voraussetzungen nun eine menschliche Wirtschaftskultur aufzubauen. 
Folgende Vorteile werden erwartet: - Stärkung der Region durch neue assoziative Verbünde und lokale Wirtschaftskreisläufe – Umleitung von Geldschöpfungen weg von der Spekulation in den Kultur- und Humusaufbau - Reduzierung der Umweltbelastungen - bessere Sozial- und Gemeinwohlentwicklung – Sicherheit bei Wirtschaftskrisen – Vorbildfunktion für andere Regionen, Länder und Weltgemeinschaft. 
Am 1. Dez. kann sich eine regionale Arbeitsgruppe bilden. Besonders Menschen mit Wirtschafts- und Bankkenntnissen sind willkommen. Im Bodenseeraum gibt es schon eine Arbeitsgruppe, die gerne Kooperiert.
Am 4. Dez. gibt es in Konstanz ab 18 h ein Treffen für Interessierte im Rahmen der Gemeinwohlökonomie; Anmeldung bitte bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ende Januar: „Klassische Musik fördert eine menschliche Wirtschaftskultur“. Tournee mit Miha Pogacnik (Meister Violinist und Slowenischer Kulturbotschafter) und Uwe Burka. https://www.youtube.com/watch?v=62Ml0wej_XI
Am 14./15.März findet im Schloss Hohenfels am Bodensee eine Informations- und Arbeitstagung statt: „Unsere Region, Wiege einer neuen Geld- und Wirtschaftskultur?" (Programm folgt) https://schloss-hohenfels.de/                 
Weitere Vorträge, Arbeitskreise oder Einzelspräche auf Anfrage.   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                 
Uwe Burka ist internationaler Berater für zukunftsfähige Wirtschafts-, Siedlungs- und Stadtentwicklungen sowie Mitbegründer von zwei Camphill-Dorfgemeinschaften mit neuen Wirtschaftsformen. Sein Buch „Jeder kann die Zukunft mitgestalten“ und der Artikel „Wege aus der Wachstumsfalle" gibt es gratis unter www.aktivZUKUNFTsichern.com